25 Jahre Jahn-Gesellschaft

Datum: 09.10.2017

Vertreter aus Politik und Sport erlebten im Rahmen des 97. Jahn-Turnfestes in Freyburg/Unstrut im Ehrenhof des Jahn-Museums eine eindrucksvolle Feierstunde zum 25. Jahrestag der Jahn-Gesellschaft. Unter ihnen der Staatsminister für Inneres und Sport in Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht und der Landrat des Burgenlandkreises, Götz Ulrich.
Beide versicherten die Entschlossenheit des Landes, die Zukunft des Jahn-Museums zu sichern. Das ist bemerkenswert, weil das Museum generalsaniert werden muss und es sich dabei um einen Kostenaufwand von rund vier Mio. Euro handelt.
Bis zum 100. Jahn-Turnfest in Freyburg im Jahr 2022 soll das Vorhaben abgeschlossen sein.                                                

Für den Sport würdigten LSB-Präsident Andreas Silbersack und die Präsidentin des Landesturnverbandes Sachsen-Anhalt, Gudrun Steinbach, die Leistungen der Jahn-Gesellschaft, vor allem mit Blick auf die schweren Anfangsjahre.
 
Die seit 2008 bestehende Jahn-Gesellschaft wurde im August 1992 als „Förderverein zur Traditionspflege und Erhaltung der Friedrich Ludwig Jahn-Gedenkstätten“ gegründet.
Die Region Saale-Unstrut, die Stadt Freyburg, der  Landesturnverband Sachsen-Anhalt und der Deutsche Turner-Bund (DTB) wirkten dabei eng zusammen. Aktuell hat die Gesellschaft rund 400 Mitglieder, davon 130 institutionelle, d. h. Vereine und Verbände.

Im Anschluss an den Festakt erfolgte die traditionelle Kranzniederlegung am Jahn-Grab, an der auch Rainer Brechtken, Ehrenpräsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB), teilnahm. Danach wurden die Sonderausstellung „Frisch - Fromm - Fröhlich - Frau“ und das 95. Jahn-Turnfest, das wiederum mehr als  1.000 Aktive in die Stadt an der Unstrut lockte, eröffnet.

Die Jahn-Gesellschaft geht mit einer neuen Führungsmannschaft in die nächste (fünfjährige) Amtszeit. Hansgeorg Kling (Kassel) kandidierte nach elf Jahren nicht wieder als Präsident und übergab den Staffelstab an Dr. Josef Ulfkotte (Dorsten), den bisherigen Vizepräsidenten. Hansgeorg Kling wurde für seine Verdienste von der Versammlung zum Ehrenmitglied der Gesellschaft gewählt.

(Besch)