Cottbus einmal mehr vom Feinsten

Datum: 11.12.2017

Elisabeth Seitz bei ihrer Goldübung am Stufenbarren. (Foto: T. Conradt)

Das „42. Turnier der Meister“ (Welt-Cup) vom 23. bis 26. November in Cottbus war als Bestandteil der vierteiligen Einzelweltcup-Serie erneut ein Ereignis der besonderen Art. Fast 120 Turnerinnen und Turner aus 30 Nationen, darunter Olympiasieger und Weltmeister, boten bei zehn Gerätefinals ein Feuerwerk der Turnkunst.
Die Voraussetzungen dafür hatten auch die Organisatoren des Events um Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt und die rund 200 unermüdlichen Helferinnen und Helfer aus den Lausitzer Vereinen geschaffen. Ihnen war der persönliche Dank von Brandenburgs Ministerpräsident und Schirmherr des Events Dietmar Woitke sowie von DTB-Präsident Dr. Alfons Hölzl gewiss, die sich in ihren Grußworten außerordentlich lobend über die Wettkampf- und Rahmenbedingungen für die Athleten äußerten.
Für den DTB war es ein gelungenes Wochenende. Denn Gold für Elisabeth Seitz am Stufenbarren und Andreas Brettschneider am Reck,  Silber für Pauline Schäfer am Schwebebalken sowie Bronze für Marcel Ngyen am Barren und Pauline Schäfer am Boden sorgten für tolle Stimmung auf den Rängen in der zweimal ausverkauften Arena.   

Randnotizen
Mit 42 Jahren war Oksana Chusovitina (Usbekistan) nicht  nur die älteste, sondern auch die erfolgreichste Starterin in der Geschichte der 42 Meisterturniere in Cottbus. Denn sie siegte hier immerhin schon 15 Mal und sicherte sich in diesem Jahr zum elften Mal den Sieg am Sprung.

Kurios endete der Männerwettbewerb am Boden, der ohne deutsche Beteiligung über die Matte ging. Die drei Erstplatzierten erzielten allesamt eine Endwertung von 14,133 Punkten.

Der Cottbuser Turnnachwuchs inkl. der Jungen aus der Turntalent-Schule „Lausitz“, überbrückte die Wettkampfpausen und präsentierte sich mit beeindruckenden Leistungen sowohl bei den Gruppendarbietungen als auch an einzelnen Geräten.

Mit dem 42. Turnier der Meister und einem – leider nahezu unbemerkten - U16-Länderkampf der Jungen am Sonnabendabend richteten die Lausitzer im Sportjahr 2017 immerhin fünf Wettkämpfe im Auftrag des DTB aus.

DTB-Präsident Dr. Alfons Hölzl hatte erklärt, „dass ein Event nur so gut sein könne, wie die Ausrichter“. Auf das Team um Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt traf das einmal mehr vorbehaltlos in allen Belangen zu. Herzlichen Dank und Glückwunsch.              
(Besch)