Hochklassischer Turnsport

Datum: 11.07.2017

Sophie Spiekermann vom TSV Falkensee gehörte zu den Leistungsträgern. (Foto: T. Schumann)

In der neuen Stadthalle von Falkensee gingen anlässlich des 47. Falkenseer Sommers nur eine Woche nach dem Turnfest in Berlin 202 Teilnehmer in 47 Mannschaften aus mehreren Bundesländern an die Geräte und boten herausragenden Turnsport.
Einmal mehr vollbrachten die Veranstalter vom gastgebenden TSV eine organisatorische Meisterleistung. Denn die Wettkampfstätte war so aufgebaut, dass die Mädchen, Jungen, Frauen und Männer gleichzeitig an zwölf Geräten turnen konnten. Ein tolles Zeitmanagement und vielseitige Unterhaltung für die Zuschauer.

In allen sieben Pokalklassen zeigten die Starter sehr gute Leistungen. Die absoluten Spitzenübungen waren im Superpokal sowohl bei den jungen Frauen und Männern und im Spitzenpokal der weiblichen Jugend und Frauen zu sehen. Dort sorgten insbesondere die männlichen Turner vom SV Felsenkeller Dresden sowie die weiblichen Starter vom ESV Lok Zwickau, Chemnitzer PSV und Stahl Eisenhüttenstadt, aber auch vom gastgebenden TSV Falkensee für die Highlights.

Superpokal für den Gastgeber
„Endlich haben wir mal wieder einen Pokal gewonnen, nachdem das in den vorigen Jahren nicht geklappt hat“, freute sich die Falkenseer Trainerin Kathleen Paries. Ihr Team setzte sich im Superpokal mit mehr als vier Punkten Vorsprung vor Stahl Eisenhüttenstadt und dem PSV Olympia Berlin durch. „Die Mädels haben hohe Schwierigkeiten sehr sauber geturnt und viele Elemente aufgestockt. Auch der zweite Platz unserer Mannschaft im Spitzenpokal war eine schöne Überraschung. Ich als Trainerin bin mit dem Abschneiden sehr zufrieden“, sagte Kathleen Paries. Sie freute sich auch sehr darüber, dass ihr Schützling Lea Hein im Superpokal den Einzel-Mehrkampf gewann.
Bei den männlichen Startern aus Falkensee sind die Siege im Einzelmehrkampf von Jonas Schielke im Großen Pokal und von Helge Bochmann im Superpokal hervorzuheben.
Für das 50. Jubiläum des „Falkenseer Sommers“ im Jahr 2020 gibt es beim Gastgeber die Idee, wie es in den Anfangsjahren des Wettkampfs öfter der Fall war, eine Freiluftveranstaltung zu organisieren, war von der Vereinsvorsitzende Birgit Faber zu erfahren. Austragungsort könnte dann der Sportplatz an der Ringpromenade sein.

Ergebnisübersicht
Kleiner Pokal weiblich/Mannschaft: 1. ESV Lok Zwickau/Chemnitzer PSV 142,250 Pkt.; 2. Brandenburger SRK I 142,050 Pkt.; 3. Motor Eberswalde 136,950 Pkt.; 4. TSV
Falkensee 136,250 Pkt.

Kleiner Pokal weiblich/Einzel: 1. Flora Siebert (Brandenburger SRK) 47,300 Pkt.; 2. Amalia Franz und Maria Kloth (beide Zwickau/Chemnitz) 47,150 Pkt.

Großer Pokal weiblich/Mannschaft: 1. SG Jößnitz 152,450 Pkt.; 2. Chemnitzer PSV 152,000 Pkt.; 3. ESV Lok Zwickau 149,950 Pkt.; 4. TSV Falkensee 146,200 Pkt.

Großer Pokal weiblich/Einzel: 1. Sophie Weigelt (Chemnitzer PSV) 53,200 Pkt.; 2. Nelly Brust (SG Jößnitz) 50,650 Pkt.; 3. Hanna Hoffmeister (TSV Falkensee) 50,250 Pkt.

Superpokal weiblich/Mannschaft: 1. TSV Falkensee I 153,900 Pkt.; 2. Stahl Eisenhüttenstadt 149,300 Pkt.; 3. PSV Olympia Berlin 145,850 Pkt.; ...6. TSV Falkensee II 141,050 Pkt.

Superpokal weiblich/Einzel: 1. Lea Hein (TSV Falkensee I) und Henrike Bloch (Stahl
Eisenhüttenstadt) 51,550 Pkt.; 3. Rosa‐Lena Grunert (Chemnitz/Jößnitz) 50,500 Pkt.; 4. Lena Schielke (TSV Falkensee I) 50,400 Pkt.

Spitzenpokal weiblich/Mannschaft: 1. ESV Lok Zwickau/ATV Frohnau 161,850 Pkt.; 2. TSV Falkensee 155,250 Pokt.; 3. Chemnitzer PSV 155,150 Pkt.

Spitzenpokal weiblich/Einzel (LK 1): 1. Linda Gräser (ESV Lok Zwickau) 54,950 Pkt.; 2. Lilly‐Joeanne Oertel (Chemnitzer PSV) 54,600 Pkt.; 3. Luisa Peck (HTV Rostock) 53,000 Pkt.
(LK 2): 1. Theresa Langer (ESV Lok Zwickau) 54,750 Pokt.; 2. Cindy Meintzer (TSV Falkensee) 50,750 Pkt.; 3. Celina Konarski (HTV Rostock) 49,600 Pkt.; ...5. Anne Schulz (TSV Falkensee) 49,200 Pkt.

Kleiner Pokal männlich/Mannschaft: 1. SV Felsenkeller Dresden II 185,200 Pkt.; 2. TSV Falkensee 173,100 Pkt.; 3. TSV Oranienburg 168,800 Pkt.

Kleiner Pokal männlich/Einzel: 1. Cornelius Heintze (SV Felsenkeller Dresden) II 63,850 Pkt.; 2. Lennart Richter (TSV Oranienburg) 61,300 Pkt.; 3. Florian Clausnitzer (SV Felsenkeller Dresden II) 61,050 Pkt.; ...6. Lars Makowski 59,650 Pkt.; 7. Tobias Güldner 57,200 Pkt.; 8. Leonard Nitzsche (alle TSV Falkensee) 55,450 Pkt.

Großer Pokal männlich/Mannschaft: 1. Brandenburger SRK 192,150 Pkt.; 2. SV Felsenkeller Dresden 190,000 Pkt.; 3. TGV Lauchhammer 188,500 Pkt.; 4. TSV Falkensee I 185,950 Pkt.; 5. TSV Falkensee II 177,800 Pkt.

Großer Pokal männlich/Einzel: 1. Jonas Schielke (TSV Falkensee II) 67,350 Pkt.; 2. Anton Weichelt (TGV Lauchhammer) 65,400 Pkt.; 3. Moritz Keil (SV Felsenkeller Dresden) 64,100 Pkt.

Superpokal männlich/Mannschaft: 1. SV Felsenkeller Dresden/Lauchhammer, 2. TSV
Falkensee, 3. TSV Oranienburg.

Superpokal männlich/Einzel (LK 2): 1. Jakob Bochmann 77,750 Pkt.; 2. Jakob Sitter (beide SV Felsenkeller Dresden) 72,500 Pkt.; 3. Marcel Radeke (TSV Oranienburg) 64,850 Pkt.
(LK 3): 1. Helge Bochmann 68,900 Pkt.; 2. Marius Ritter (beide TSV Falkensee) 67,850 Pkt.; 3. Eugen Kutscharski (TSV Oranienburg) 57,800 Pkt.

(Nach Informationen von C. Klinke)