Jungen des Gastgebers beeindruckten

Datum: 10.07.2018

Philipp Herder als prominenter Gast beeindruckte mit seiner Barrenübung und nahm die Siegerehrung vor. (Foto: TSV Falkensee)

Am 16./17. Juni war Falkensee anlässlich des „ 48. Falkenseer Sommers“ wieder das Mekka des Gerätturnens. In der großen Stadthalle gingen 287 Aktive aus 21 Vereinen, mit 61 Mannschaften in sieben Pokalklassen an den Start. Sieben bis acht Turnerinnen und Turner absolvierten meistens gleichzeitig ihre Übungen, die jeweils von bis zu 60 Kampfrichtern bewertet wurden.
Die Siegerpokale gingen in diesem Jahr an fünf Vereine. Zweimal im weiblichen Bereich an den Chemnitzer PSV (Super- und Spitzenpokal) sowie im männlichen Bereich an den gastgebenden TSV Falkensee (Kleiner und Großer Pokal). Jeweils einmal an die BSG Stahl Eisenhüttenstadt und den ESV Lok Zwickau (Kleiner und Großer Pokal Mädchen) sowie an den TSV Leopoldshöhe (NRW) im Superpokal der männlichen Jugend.

Brandenburger Turner stark

Groß war der Jubel bei den Falkenseer Jungs über die beiden Erfolge. „Das waren sehr schöne Überraschungen. Denn das war so nicht zu erwarten, nachdem wir im vorigen Jahr hinter den Teams vom SV Felsenkeller Dresden gelandet waren“, erklärte Falkensees Trainer Carsten Klinke. „Die Jungs haben sich für ihren großen Trainingsfleiß belohnt.“
Besonders stark waren die Auftritte der TSV-Jungs Lars Makowski und Leonard Nitzsche, die im Kleinen Pokal im Einzelmehrkampf auf die Plätze eins und drei kamen. Zum erfolgreichen Team gehörten noch Erik Junghanns, Constantin Morgenroth, Benedikt Sabi und Jakob Scholz. Im Einzelmehrkampf des Großen Pokals der Jungen kamen die Falkenseer Jonas Schielke, Johann Jeschinowski und Maximilian Jeschke hinter Endru Vanek (Brandenburger SRK) auf die Plätze zwei bis vier.
Nicht ganz so weit vorn landeten die weiblichen Turnerinnen des TSV Falkensee. Mit der BSG Stahl Eisenhüttenstadt, dem Brandenburger SRK, Chemnitzer PSV, dem ESV Lok Zwickau der SG Jößnitz (Sachsen) hatten sie starke Konkurrenz.

Turnerinnen mit starker Konkurrenz

Höchstschwierigkeiten am laufenden Band gab es im Spitzenpokal der weiblichen Jugend und Frauen zu sehen. Dort spielte das Team vom gastgebenden TSV Falkensee eine sehr gute Rolle. „Alle Turnerinnen haben einen tollen Wettkampf mit sehr schwierigen Übungen gezeigt. Leider mussten wir am Schwebebalken sechs Stürze hinnehmen und sind so am Ende knapp Zweiter geworden“, sagte TSV-Trainerin Kathleen Paries. Der Pokalsieg ging an den PSV Chemnitz, seit vielen Jahren Stammgast beim „Falkenseer Sommer“.
Eng ging es auch beim Spitzenpokal im Einzelmehrkampf zu. Dort fehlten Cindy Meintzer (Falkensee) am Ende fünf Hunderstel Punkte zum 1. Platz, den sich Karen Hoffmann vom PSV Chemnitz sicherte.