Rekordregen in Beelitz

Datum: 16.05.2017

Beim „3. Beelitzer Spargelcup“ – ein Rope Skipping-Wettbewerbe des World Jump Ropes – Ende April, regnete es so viele persönliche Bestleistungen und Rekorde wie schon lange nicht. Die Starter aus Beelitz, Stahnsdorf und Waltrudering (bei München) traten in unterschiedlichen Einzel- und Teamwettkämpfen an.
Am Ende konnten alle Wettkampfteilnehmer sehr stolz auf sich und ihre Leistungen sein. Ein Teil der Starter wird bei den bevorstehenden Deutschen Meisterschaften am 04.06.2017 im Rahmen des Internationalen Turnfestes in Berlin sowie beim „World Jump Rope Championschip“ in Orlando (USA/Florida) im Sommer dabei sein.

Auftakt bildeten die Speedwettkämpfe. Hier wird gemessen, wie schnell die Sportler in einer angegebenen Zeit (beispielweise 30 Sek.) durch das Seil laufen.Milena Methfessel von den Burning Ropes der SG Blau-Weiß Beelitz 1912/1990 e. V. knackte ihre bisherige Bestleistung und kam nach drei Minuten auf 399 Durchläufe.
Im Teamwettbewerb (4 x 30 Sek.) erreichte ebenfalls die Mannschaft von den Burning Ropes der SG Blau Weiß Beelitz 1912/1990 e. V. den Bestwert von 305. Um diesen tollen Wert zu erreichen, mussten vier Springer nacheinander jeweils 30 Sekunden im Speedtempo durchs Seil laufen.

Weitere wichtige Disziplinen der Speedwettkämpfe waren Double Under und Tripple Under. Hier macht der Springer während eines einzigen Sprunges zwei oder drei Seildurchschläge. Der Wettkampf wird nicht von einer Zeitvorgabe gesteuert. Gelingt eine Double Under oder Tripple Under nicht, ist der Wettbewerb vorbei.
Bei Jasmin Oelschner von den Burning Ropes der SG Blau Weiß Beelitz 1912/1990 e. V. standen am Ende erstaunliche 88 Tripple Under auf dem Zähler.

Den Speedwettkämpfen folgten die Freestyle–Disziplinen. Die Darbietungen der Wettkämpfer – alle zwischen sieben und 18 Jahren - waren breit gefächert und beinhalteten Elemente wie die Rolle, das einhändige Rad oder sogar den Salto. Alles natürlich mit oder im Seil.
Die Wettkampfrichter, unter denen sich auch Jeremy Lindström aus den USA befand, staunten nicht schlecht über die abwechslungsreichen Präsentationen.

(L. Kramer)